Kaum ein Regiedebüt hat das Horrorgenre in den letzten Jahren so im Sturm erobert wie „Talk to Me“. Dieser streckenweise verstörende, atmosphärisch dichte Horror-Streifen, der aus dem Stand zum Überraschungshit wurde. Die Brüder Danny und Michael Philippou bewiesen mit ihrem Debütfilm gleich ein sicheres Gespür für unheilvolle Spannung, intensive Bilder und subtilen Schrecken.
Dass „Talk to Me“ nicht ihr letzter Beitrag im Horror-Genre bleiben würde, war abzusehen. Nun meldet sich das australische Duo mit einem neuen Filmprojekt zurück. Die Rede ist von „Bring Her Back“, ihren nächsten Ausflug in den Psycho-Horror, bei dem der Wahnsinn nicht laut, sondern schleichend kommt. Zu „Bring Her Back“ gibt es nun auch den ersten Trailer zu sehen. Auch wenn dieser noch vieles im Unklaren lässt.
Auch was die Story betrifft, bleibt man weiterhin sparsam mit Informationen. Bisher ist nur bekannt, dass im Zentrum von „Bring Her Back“ ein Geschwisterpaar steht. Sie ziehen in ein abgelegenes Haus. Doch in dem neuen Zuhause unter der Obhut einer Pflegemutter, stoßen sie sehr bald auf ein rätselhaftes Ritual. Dieses Ritual scheint mehr als nur Aberglaube zu sein, denn bald geraten Realität und Wahn gefährlich ins Wanken.
Mit Sally Hawkins, bekannt aus „Shape of Water – Das Flüstern des Wassers“, und Billy Barratt („Invasion“) konnte das Regie-Duo indes namhafte Darsteller für ihren zweiten Film gewinnen. Dazu gesellen sich Sora Wong, Jonah Wren Phillips („Sweet Tooth“), Sally-Anne Upton („Wentworth“) und Stephen Phillips („The Leftovers“). Produziert wird der Film von A24, eben jenem Studio, das für viele Horror-Fans längst als Qualitätssiegel gilt.
Ob „Bring Her Back“ allerdings das Potenzial hat an den Erfolg von „Talk to Me“ anzuknüpfen, bleibt abzuwarten. Damals wurde mit einem Budget von 4,5 Millionen US-Dollar ein weltweiter Ertrag von über 90 Millionen US-Dollar erzielt. Mit der neuen Produktion dürfte A24 auf einen ähnlichen Erfolg hoffen, nicht zuletzt auch deshalb, weil der Film visuell und thematisch bereits jetzt deutlich macht, dass er keine einfache Kost sein wird.
„Bring Her Back“ ist übrigens nicht das einzige Projekt, das aktuell von den Philippou-Brüdern verfolgt wird. Neben dem angekündigten Sequel „Talk 2 Me“ ist auch ein Prequel zu ihrem Debüt in Arbeit – abgedreht, aber noch ohne Starttermin. Zudem wurde bekannt, dass die beiden für eine Neuverfilmung der legendären Videospielreihe „Street Fighter“ verpflichtet wurden. Langweilig wird es den Brüdern also nicht, und auch Genrefans dürfen sich auf eine Vielzahl kommender Projekte freuen.
In den USA startet „Bring Her Back“ am 30. Mai 2025 in den Kinos. Für Deutschland wurde inzwischen der 07. August 2025 als Veröffentlichungstermin angesetzt.
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