Nach ihrem gefeierten Debütfilm „Talk to Me“ kehren Danny und Michael Philippou mit einem frischen Schocker auf die Bildfläche zurück. Die australischen Zwillingsbrüder hatten 2022 eindrucksvoll gezeigt, dass moderner Horror mehr kann als plötzliche Schreckmomente. Statt auf klassische Jumpscares oder Gore-Effekte zu setzen.

Sie bedienten sich einer dichten Atmosphäre, intelligentem Psycho-Horror und einer düsteren Bildsprache, die lange im Kopf blieb. Ihr Erstlingswerk wurde von den Fans gefeiert, von Kritikern gelobt und entwickelte sich schnell zu einem der bemerkenswertesten Horrorfilme des Jahres. Wer sich davon überraschen ließ, konnte sich denken, dass es bei einem Film nicht bleiben würde.

Ein Ritual mit Folgen

Mit „Bring Her Back“ steht nun das nächste Projekt der Philippous in den Startlöchern und der neue Trailer lässt keinen Zweifel daran, dass sich das Duo treu geblieben ist. Die ersten Szenen zeigen keine reißerische Action, sondern eine dichte, beunruhigende Atmosphäre. Düsteres Licht, flackernde Schatten und das Gefühl, dass unter der Oberfläche mehr lauert, als man wahrhaben möchte.

Im Mittelpunkt von „Bring Her Back“ steht ein Geschwisterpaar, das in ein abgelegenes Haus zieht. Die Betreuung übernimmt dort eine Pflegemutter. Zunächst scheint alles harmlos, doch bald kippt die Stimmung. Ein geheimnisvolles Ritual bringt das fragile Gleichgewicht aus den Fugen. Grenzen zwischen Realität und Wahn beginnen zu verschwimmen.

„Bring Her Back“ mit vielversprechendem Cast

„Bring Her Back“ setzt nicht auf plakative Dämonen, sondern auf das Grauen im Kopf. Halluzinationen nehmen Gestalt an, die Figuren verlieren den Boden unter den Füßen – und was mit einem Fluchtversuch beginnt, endet in einem Strudel aus Verzweiflung. „Denn sie sind längst ein Teil davon.“ Dass die Philippous keine leeren Versprechen machen, zeigt auch der Cast.

Sally Hawkins, bekannt aus Guillermo del Toros „Shape of Water – Das Flüstern des Wassers“ und Oscar-nominiert für eben jene Rolle, übernimmt eine der Hauptfiguren. Neben ihr stehen Billy Barratt („Invasion“), Sora Wong, Jonah Wren Phillips („Sweet Tooth“), Sally-Anne Upton („Wentworth“) und Stephen Phillips („The Leftovers“) vor der Kamera.

Produziert mit Horror-Gütesiegel

Produziert wird „Bring Her Back“ von A24 – jenem Studio, das sich mit modernen Horror-Klassikern wie „Hereditary“, „Midsommar“ oder „The Witch“ längst einen festen Platz im Horror-Olymp gesichert hat. Ihre Produktionen sind für viele längst ein Gütesiegel. „Talk to Me“ holte übrigens mit einem Budget von nur 4,5 Millionen Dollar über 90 Millionen weltweit ein – und das in einem Genre, das selten derart durch die Decke geht.

Die Erwartungen an „Bring Her Back“ sind dementsprechend groß. Ob der neue Film das Versprechen einlöst und erneut für kalte Schauer sorgt, wird sich ab dem 7. August 2025 zeigen. Dann kommt „Bring Her Back“ in die deutschen Kinos.