Der Hörer ist wieder abgenommen – und was durch ihn spricht, stammt nicht aus dieser Welt. Mit dem ersten düsteren Teaser-Trailer zu „Black Phone 2“ ist jetzt offiziell, was Horror-Fans bereits vermutet haben: Der „Greifer“ kehrt zurück. Und zwar nicht einfach irgendwie – sondern mit Nachdruck, Rachsucht und einer ordentlichen Portion Übernatürlichem im Gepäck.
Vier Jahre nach dem Überraschungserfolg von „The Black Phone“, der mit einem Mix aus Retro-Ästhetik, Psycho-Terror und einem verstörend intensiven Ethan Hawke überzeugte, setzt Regisseur Scott Derrickson seine Reise in die Schattenseiten der menschlichen Psyche fort. Die Wartezeit war jedoch lang – ursprünglich war der Kinostart für Juni 2025 vorgesehen –, doch nun ist der Oktober 2025 fix, und das Grauen steht pünktlich zum Halloween-Monat in den Startlöchern.
Wieder mit an Bord: Derricksons Stammteam, allen voran Autor C. Robert Cargill und Produzent Jason Blum, die gemeinsam mit Joe Hill die düstere Vorlage zum Leben erwecken. Ethan Hawke schlüpft erneut in die wohl verstörendste Rolle seiner Karriere – die des Kindesentführers „Greifer“, dessen Maske inzwischen Kultstatus erreicht hat. Doch dieses Mal ist er nicht mehr von dieser Welt.
Stattdessen kehrt er zurück aus dem Jenseits. Und er hat ein neues Ziel. Im ersten Teil konnte der 13-jährige Finn knapp dem sadistischen Spiel des „Greifers“ entkommen. Jetzt, vier Jahre später, holt ihn die Vergangenheit ein. Genauer gesagt: seine Schwester Gwen. Der „Greifer“, mächtiger und rachsüchtiger als je zuvor, hat es auf sie abgesehen.
Gwen, nun fünfzehn, wird von düsteren Träumen geplagt. Sie hört wieder das schwarze Telefon klingeln. Und die Stimmen der Toten – drei Jungen, verfolgt von einem namenlosen Schrecken in einem Winterferienlager namens Alpine Lake fordern sie auf, zu handeln. Was folgt, ist keine bloße Geistergeschichte, sondern ein Psycho-Horrortrip mit übernatürlichem Einschlag.
Gwen überzeugt Finn, mit ihr an den Ort der Visionen zu reisen. Das Camp, umgeben von winterlichem Frost und dunklen Erinnerungen, birgt mehr als nur Spuren der Vergangenheit. Es offenbart eine beunruhigende Verbindung zwischen dem „Greifer“ und der Familiengeschichte der beiden. Und je näher sie der Wahrheit kommen, desto klarer wird: Der Tod war für den „Greifer“ nur der Anfang.
Scott Derrickson bleibt mit dabei offensichtlich seinem Stil treu: atmosphärisch dicht, psychologisch aufgeladen und visuell auf Hochspannung getrimmt. Das Drehbuch, erneut gemeinsam mit Cargill verfasst, basiert abermals auf Joe Hills Figuren. Und auch hinter der Kamera bleibt alles in bewährten Händen. Neben Jason Blum sind wieder Adam Hendricks, Ryan Turek und Joe Hill als ausführende Produzenten dabei.
In den Nebenrollen tauchen indes einige neue Gesichter auf. So übernimmt Demián Bichir die Rolle des Lageraufsehers, Arianna Rivas spielt seine Nichte, Miguel Mora verkörpert den Bruder eines der früheren Opfer, während Jeremy Davies als Vater von Finn und Gwen zurückkehrt. Ergänzt wird der Cast durch Maev Beaty und Graham Abbey.
Mit über 160 Millionen US-Dollar weltweitem Einspielergebnis war „The Black Phone“ ein echter Kassenmagnet. An diesen Erfolg würde „Black Phone 2“ natürlich nur allzu gerne anschließen. Ab dem 16. Oktober 2025 ist „Black Phone 2“ endlich in den deutschen Kinos zu sehen.
:quality(90))