Mit der siebten Staffel von „Black Mirror“ steht ein neues Kapitel der dystopischen Anthologie-Serie in den Startlöchern. Netflix hatte bereits den offiziellen Starttermin auf den 10. April 2025 festgelegt. Nun hat der Streaming-Dienst auch einen neuen Trailer präsentiert, inklusive aller Episoden-Titel.
Damit schürt Netflix erneut die Vorfreude auf eine Serie, die wie kaum eine andere moderne Technikängste in packende Geschichten verwandelt. Nach einer einjährigen Pause kehrt „Black Mirror“ indes mit sechs frischen Episoden zurück. Jede Folge ist dabei einmal mehr für sich ein eigenes kleines Genre-Experiment. So betonte es Serienschöpfer Charlie Brooker:
„Es sind alles Science-Fiction-Geschichten – es passieren definitiv schreckliche Dinge, aber vielleicht nicht im offensichtlichen Horrorfilm-Stil. Es gibt definitiv einige verstörende Inhalte. [...] Es ist eine Mischung aus Genres und Stilen.“ Diese Vielfalt ist seit jeher Markenzeichen von „Black Mirror“, und auch diesmal wird die Bandbreite zwischen düster, emotional und schwarzhumorig erneut voll ausgereizt.
Ein ganz besonderer Coup gelingt der siebten Staffel mit einer direkten Fortsetzung der Emmy-prämierten Episode „USS Callister“. Die neue Folge „USS Callister: Willkommen bei Infinity“ knüpft an die Geschehnisse aus Staffel 4 an. Diesmal steht Captain Nanette Cole im Zentrum, die mit ihrer Crew in einem schier endlosen virtuellen Raum gestrandet ist – und gegen Millionen anderer Spieler ums Überleben kämpft.
Ein Wiedersehen gibt es dabei mit Cristin Milioti, Jimmi Simpson und Billy Magnussen. Auch der Cast der neuen Staffel unterstreicht die weiterhin hohen Ambitionen von „Black Mirror“. Mit dabei sind unter anderem Oscar-Preisträger Paul Giamatti, Comedy-Star Awkwafina, Emma Corrin, Peter Capaldi und Will Poulter. Gefolgt von unter anderen Rashida Jones, Rosy McEwen oder Billy Magnussen. Die Mischung aus Hollywood-Größen und aufstrebenden Talenten passt abermals bestens zum Stil von „Black Mirror“.
Die sechs neuen Episoden setzen thematisch erneut auf Technologien, emotionale Ausnahmezustände und soziale Grenzerfahrungen – ganz im Geiste der bisherigen Staffeln. In „Gewöhnliche Leute“ etwa kämpft Amanda nach einem medizinischen Notfall ums Überleben, während ihr Ehemann eine riskante Entscheidung trifft und sie in ein experimentelles System überträgt. Was als Rettung gedacht ist, wird schnell zur Belastungsprobe.
„Bête Noire“ erzählt indes die Geschichte der Konditorin Maria, die mit der Rückkehr einer alten Schulkameradin konfrontiert wird. Doch irgendetwas an Verity wirkt verstörend, zumindest aus Marias Sicht. In „Eulogy“ wiederum wird ein Mann in die Vergangenheit katapultiert, als er eine Technologie nutzt, die den Zugang zu alten Fotografien ermöglicht – eine Konfrontation mit Erinnerungen, die mehr auslösen als Nostalgie.
Mit „Hotel Reverie“ taucht die Anthologie-Serie in ein besonders visuelles Szenario ein. Ein Remake eines Filmklassikers wird zur Falle für die Protagonistin (Issa Rae). Eingeschlossen in einer hyperrealen Version des Films, bleibt ihr nur ein Ausweg. Sie muss sich an das Drehbuch halten – koste es, was es wolle. Die Episode „Spielzeug“ hebt schließlich den nostalgischen Blick auf ein scheinbar harmloses 90er-Jahre-Videospiel auf ein neues Level. Was zunächst verspielt wirkt, entpuppt sich als tödlich ernstes Szenario, in dem KI-Wesen sich weiterentwickeln – und ihren ganz eigenen Plan verfolgen.
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