Mit „Beetlejuice“ schuf Tim Burton 1988 eine der bizarrsten und zugleich beliebtesten Horror-Komödien überhaupt. Der Film-Klassiker erreichte schnell Kultstatus, gerade auch wegen seines exzentrischen Looks, dem schwarzem Humor und einem Michael Keaton, der als anarchischer Geist Beetlejuice Fernsehgeschichte schrieb.
Nach über drei Jahrzehnten kam 2024 schließlich mit „Beetlejuice Beetlejuice“ die späte, aber heiß ersehnte Fortsetzung auf die Leinwand. Und es war mehr als nur ein nostalgischer Trip in die Vergangenheit, sondern auch ein riesiger Erfolg an den Kinokassen mit einem weltweiten Einspielergebnis von 451 Millionen US-Dollar. Zur Freude aller Fans steht nun fest, dass die Reise in das skurrile Reich zwischen Leben und Tod weitergeht.
Denn Warner Bros. hat nun offiziell bestätigt, dass „Beetlejuice 3“ in Arbeit ist. Die Ankündigung kommt jedoch wenig überraschend, nachdem die Fortsetzung des Chaosgeists deutlich gemacht hat, dass das Interesse am schrillen Spuk keineswegs verflogen ist. Die Rückkehr von Original-Stars wie Michael Keaton, Winona Ryder und Catherine O’Hara wurde von Fans und Kritik gleichermaßen gefeiert.
Hinzu kamen frische Gesichter wie Jenna Ortega, die als rebellische Astrid, Tochter von Lydia Deetz, ein düsteres Erbe antritt. Die Geschichte von „Beetlejuice Beetlejuice“ schloss dabei direkt an das Original an und schuf Raum für eine weitere Fortsetzung. Nach dem Verlust eines Familienmitglieds findet sich Familie Deetz erneut in Winter River wieder – ein Ort, an dem Geistergeschichten keine Fiktion sind, sondern bittere Realität.
Der erneute Wirbel beginnt, als Astrid auf dem Dachboden ein Stadtmodell entdeckt – das gleiche Modell, das schon im ersten Film eine entscheidende Rolle spielte. Durch eine unbedachte Handlung wird damit ein Tor zur Unterwelt geöffnet, was unweigerlich neue Komplikationen nach sich zieht. Das Chaos nimmt seinen Lauf – und es ist nur eine Frage der Zeit, bis jemand erneut den Namen dreimal ausspricht.
Im Gespräch mit dem Branchenmagazin „Deadline“ äußerte sich indes Warner-Co-CEO Mike De Luca vielsagend zur aktuellen Lage zu „Beetlejuice 3“: „Es steht unmittelbar bevor. Die Tinte unter den Deals mag zwar noch nicht trocken sein, aber es steht unmittelbar bevor.“ Eine offizielle Vertragsunterzeichnung scheint also nur noch Formsache zu sein.
Ob Tim Burton erneut auf dem Regiestuhl Platz nimmt und ob Michael Keaton abermals den exzentrischen Geist zum Leben erweckt, bleibt aktuell allerdings offen. Noch ist nichts über die Handlung von „Beetlejuice 3“ bekannt. Die Frage, wer diesmal Beetlejuice ruft – und was genau dadurch entfesselt wird – bleibt einstweilen unbeantwortet.
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