Zwei Jahre ist es her, dass der erste Realfilm rund um die legendäre Modepuppe „Barbie“ die Kinoleinwände weltweit in ein grell leuchtendes Rosa tauchte. Jetzt steht der nächste große Auftritt bevor und zwar am 31. August 2025 um 20:15 Uhr. Denn dann feiert der vielfach ausgezeichnete „Barbie“-Film seine Free-TV-Premiere bei RTL.
Wer den Kinobesuch verpasst hat oder einfach nochmal in die bonbonfarbene Parallelwelt von Barbieland abtauchen will, bekommt nun also die Gelegenheit dazu. Mit Margot Robbie als Stereotyp-Barbie und Ryan Gosling als ihr ewig sonniger Ken stand schon früh fest, dass es sich bei „Barbie“ nicht nur um ein reines Nostalgieprojekt handeln würde.
Stattdessen entwickelte Regisseurin Greta Gerwig ein augenzwinkerndes, zugleich nachdenkliches Stück Popkino, das sich nicht scheut, auch gesellschaftliche Fragen zwischen Glitzer und Glamour zu platzieren. Dabei läuft in Barbieland zunächst alles rund. Die Tage sind sonnig, die Partys durchgestylt, und jede Barbie ist erfolgreich, unabhängig und vor allem zufrieden.
Das ändert sich schlagartig, als Stereotyp-Barbie plötzlich beginnt, über Tod und Sinnfragen zu grübeln. Dinge, die in dieser makellosen Welt eigentlich keinen Platz haben. Ihre innere Unruhe führt sie schließlich mit Ken in die reale Welt, wo nicht nur für sie, sondern auch für ihren stets gut gelaunten Begleiter neue Perspektiven auf sie warten.
Die Entdeckungsreise zwischen zwei grundverschiedenen Welten ist nicht nur optisch ein Feuerwerk, sondern auch vollgestopft mit cleveren Dialogen und doppeldeutigen Momenten. Was zunächst wie eine quietschbunte Komödie daherkommt, entpuppt sich als bissige Reflexion über Rollenbilder, Machtverhältnisse und Selbstfindung.
Nicht zufällig sagte Ryan Gosling im Rahmen der Golden Globes über seine Rolle: „Ken zu spielen war ein Ritt – aber einer mit Bedeutung.“ Mit zum Cast gehören auch Will Ferrell, America Ferrera, Michael Cera und Kate McKinnon . Gerade America Ferrera sorgt mit einer denkwürdigen Rede über das Frau-Sein im 21. Jahrhundert für einen der emotionalen Höhepunkte im Film.
Kein Wunder, dass „Barbie“ sich nicht nur in den Kinos als Kassenschlager behaupten konnte, sondern auch bei Preisverleihungen ein Dauerbrenner wurde. Mehr als 90 Auszeichnungen und über 300 Nominierungen sprechen für sich. Bei den Oscars 2024 durfte sich die Produktion über eine Trophäe für den Song „What Was I Made For?“ von Billie Eilish freuen und das bei insgesamt acht Nominierungen.
Auch die Golden Globes zogen nach, ebenfalls mit acht Nominierungen und einem Preis für den besten Filmsong. Die passende Musik zum Film wurde später sogar mit drei Grammy Awards ausgezeichnet und bescherte „Barbie“ zusätzliche Millionenumsätze. Mit weltweit über 1,4 Milliarden US-Dollar Einspielergebnis und mehr als sechs Millionen verkauften Tickets allein in Deutschland zählt „Barbie“ heute zu den erfolgreichsten Kinofilmen der letzten Jahre.
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