Die Vorfreude auf „Avatar: Fire and Ash“ wächst mit jedem Tag. Während alle Fans noch auf einen ersten Trailer warten, hatten einige wenige Auserwählte bereits die Gelegenheit, einen Blick auf den Sci-Fi-Blockbuster von James Cameron zu werfen. Die ersten Reaktionen lassen nun darauf schließen, dass der dritte „Avatar“-Film nicht nur hält, was er verspricht, sondern möglicherweise die bislang emotionalste Reise nach Pandora bereithält.
In einem Interview mit der neuseeländischen Nachrichtenseite „Stuff“ sprach James Cameron nicht nur über den Stand der Produktion, sondern verriet auch, dass einige Menschen „Avatar 3“ bereits in voller Länge sehen konnten. Seine Einschätzung nach diesen ersten Sichtungen ist eindeutig: Der Film könnte der beste der bisherigen Reihe sein. Cameron schwärmt von den schauspielerischen Leistungen und hebt besonders die emotionale Tiefe hervor:
„Ich habe es ein paar ausgewählten Leuten gezeigt und das Feedback war, dass er definitiv der emotionalste und vielleicht beste der drei bisherigen Filme ist. Wir werden es herausfinden, aber ich habe ein ziemlich gutes Gefühl. Und die Arbeit der Schauspieler ist außergewöhnlich. Es ist ziemlich herzzerreißend, auf eine gute Art und Weise.“
Wer genau zu den Glücklichen gehörte, die bereits in das neue Pandora reisen durften, bleibt unklar. Es liegt jedoch nahe, dass es sich um Personen aus dem Produktionsumfeld handelt. Deshalb sollten solche ersten Einschätzungen zwar mit einer gewissen Vorsicht genossen werden, doch Camerons Zuversicht spricht für sich.
Abseits dieser ersten Eindrücke gibt es eine noch wichtigere Nachricht. „Avatar 3“ liegt im Zeitplan. Die Postproduktion ist bereits so weit fortgeschritten, dass erste vollständige Sichtungen möglich sind. Aktuell arbeiten rund 1000 Menschen daran, das visuell beeindruckende Sci-Fi-Epos fertigzustellen.
Cameron betont zudem, dass die Arbeiten an „Avatar 4“ und „Avatar 5“ bereits in groben Zügen skizziert sind und er hofft, bald mit deren Produktion starten zu können. Ein weiteres interessantes Detail zum kommenden Film wurde ebenfalls am Wochenende enthüllt. Bevor der eigentliche Film startet, soll eine besondere Texteinblendung auf der Leinwand zu sehen sein: „Bei der Herstellung dieses Films wurde keine generative KI verwendet.“
Mit dieser klaren Ansage positioniert sich Cameron in einer Debatte, die die Filmindustrie seit geraumer Zeit beschäftigt. Während viele Studios zunehmend auf künstliche Intelligenz setzen, um Produktionsprozesse zu optimieren, zeigt sich der „Avatar“-Regisseur hier von einer anderen Seite. Besonders interessant ist dieser Schritt, da Cameron im vergangenen Jahr dem Vorstand des britischen KI-Unternehmens StabilityAI beigetreten ist.
Ob dieser Kurs auch bei zukünftigen Projekten beibehalten wird, bleibt abzuwarten. „Avatar 3“ soll indes noch in diesem Jahr, am 17. Dezember 2025, in den Kinos starten.
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