In jüngster Zeit machte Sylvester Stallone vor allem mit seiner Rolle in der Gangster-Serie „Tulsa King“ von sich reden. Doch nun kehrt er mit dem Actionfilm „Armor“ zurück auf die Bildfläche, diesmal allerdings nicht im Kino, sondern direkt im Heimkino. Die Deutschlandpremiere ist für den 7. Februar 2025 angesetzt, wobei „Armor“ nicht nur auf DVD und Blu-ray erhältlich ist, sondern auch bei den einschlägigen Streaming-Diensten.

„Armor“, in dem Stallone den finsteren Charakter Rook verkörpert, ist ein typischer Heist-Actioner. Allerdings zeigen die ersten Reaktionen aus den USA, wo der Film bereits erschienen ist, ein eher ernüchterndes Bild. Die Kritiken sind überwiegend negativ, und auf der Plattform Rotten Tomatoes erreicht der Film derzeit null Prozent positive Bewertungen. Dies deutet darauf hin, dass selbst eingefleischte Fans von Stallone vorsichtig sein sollten.

3,5 Millionen US-Dollar für einen Drehtag

Der Produktionsprozess von „Armor“ scheint ebenso problematisch gewesen zu sein wie das Endprodukt selbst. Berichten zufolge war Sylvester Stallone nur für einen Tag am Set. Und diesen hat er sich offensichtlich sehr gut bezahlen lassen. So soll Slys Honorar bei 3,5 Millionen US-Dollar gelegen haben. Demnach dürfte klar sein, dass man den beliebten Action-Star im Film nicht allzu oft zu sehen bekommen wird.

Zudem soll der eigentliche Regisseur, Justin Routt, der nach 13 Jahren eine Regiepause beendet hatte, die Leitung größtenteils an den Produzenten Randall Emmett abgegeben haben. Die Handlung von „Armor“ dreht sich übrigens um ein Vater-Sohn-Gespann, gespielt von Jason Petric und Josh Wiggins, die ihren Lebensunterhalt als Geldtransportfahrer verdienen. Ihr Leben gerät aus den Fugen, als Rook und seine Crew einen brutalen Überfall starten.

Erwartungen herunterschrauben

Trotz der kurzen Laufzeit von nur 89 Minuten und der Kritik an unnötigen Establishing Shots, die den Film künstlich in die Länge ziehen, könnte „Armor“ für diejenigen, die sich für Stallones Arbeit interessieren oder einfach nur einen weiteren Actionfilm genießen möchten, immer noch sehenswert sein. Die Erwartungen an „Armor“ sollte man aber recht niedrig halten.

Quelle: filmstarts.de