Seit einigen Tagen ist Stefan Raab nach seinem Comeback und der Ankündigung eines Schaukampfes gegen Regina Halmich in aller Runde. Doch damit verbunden sind auch allerhand Gerüchte und Spekulationen um die Zukunftspläne des beliebten Entertainers. So steht aktuell ein Gerücht im Fokus, ob Raab einen eigenen Streaming-Sender gründen will.

Denn diese Spekulationen wurden durch eine Reihe von Hinweisen und Aktivitäten Raabs ausgelöst, die sowohl bei Fans als auch in den Medien für großes Aufsehen sorgten. Einer der Auslöser der Diskussionen war die Ankündigung des besagten Boxkampfes zwischen Stefan Raab und der ehemaligen Boxweltmeisterin Regina Halmich.

Gründung eines eigenen Streaming-Dienstes

Der Fight, der für den 14. September 2024 in Düsseldorf angesetzt ist, hat innerhalb kürzester Zeit für ausverkaufte Hallen gesorgt. Das Ganze wirft allerdings auch eine Frage, insbesondere da bislang kein Fernsehsender als Partner für die Übertragung des Events bekannt gegeben wurde. Die „Bild“ hat in diesem Zusammenhang über mögliche Gründe für die fehlende Senderpartnerschaft berichtet.

Gemäß Insiderinformationen, die der „Bild“ vorliegen, könnte Stefan Raab an der Gründung eines eigenen Streaming-Dienstes arbeiten. Dieser Dienst soll insbesondere auf Smartphone-Nutzer abzielen, was durch die Produktion von Inhalten im Handy-Hochformat 9:16 unterstrichen wird. Es wurde bekannt, dass bereits Anfragen an Produktionsfirmen gestellt wurden, um das Projekt auf einem hohen Qualitätsniveau umzusetzen.

Fast drei Millionen Follower innerhalb von drei Tagen

Die Überlegungen zum eigenen Streaming-Dienst finden zusätzlichen Rückhalt durch Raabs Aktivitäten auf Instagram über die Osterfeiertage. Mit der Initiierung einer Instagram-Challenge und dem raschen Generieren von fast drei Millionen Followern innerhalb von drei Tagen, positioniert sich Raab geschickt auf Social Media. Diese Follower könnten eine wichtige Nutzerbasis für das geplante Streaming-Angebot darstellen.

In einem seiner Videos sprach Raab zudem den Wunsch aus, Influencer zu werden – ein Ziel, das mit einem eigenen Streamingdienst realisierbar scheint. Ein weiterer Hinweis auf die Ambitionen Raabs ist die Eintragung der Marke Raab Entertainment beim Deutschen Marken- und Patentamt für Internet-Rundfunkunterhaltung. Diese Firma, an der auch der ehemalige ProSiebenSat.1-Chef Daniel Rosemann beteiligt ist, könnte eine tragende Rolle im Rahmen des Streaming-Projekts spielen.

Boxkampf als strategisches Event

Die inhaltliche Ausrichtung des möglichen Streaming-Dienstes bleibt jedoch ein spannendes Rätsel. Nach der Trennung von der Produktionsfirma Brainpool Ende 2023 besitzt Raab nicht mehr die Rechte an seinen bisherigen Formaten wie „TV total“, „Schlag den Star“ oder der „Wok-WM“. Spekulationen zufolge könnte eine neue Musikshow Teil des Angebots sein, die Elemente des „Bundesvision Song Contest“ und „The Masked Singer“ vereint.

In diesem Zusammenhang wird auch über eine Beteiligung von Niclas M., bekannt als „Anzeigenhauptmeister“, am Streaming-Projekt gemutmaßt. Interessanterweise plant Raab, abseits des Rampenlichts zu bleiben und stattdessen hinter den Kulissen als Produzent zu wirken. Der Boxkampf im September scheint dabei als strategisches Event konzipiert zu sein, um Aufmerksamkeit zu generieren und für den Streaming-Dienst zu werben.

Quelle: wunschliste.de