Katastrophenfilme haben schon immer eine besondere Faszination auf das Publikum ausgeübt. Den letzten nennenswerten Genre-Beitrag gab es im Jahr 2020 mit „Greenland“ und Gerard Butler in der Hauptrolle des John Garrity. Der Film wurde sowohl von Kritikern als auch den Fans gelobt und zählt vier jahre später zu den Highlights des Katastrophenfilmgenres.

Nun steht die Fortsetzung „Greenland 2: Migration“ in Aussicht, dessen Produktion nun konkrete Formen annimmt. Wie exklusiv von „Collider“ berichtet wurde, sind die Dreharbeiten für den Film ab dem 22. April 2024 angesetzt. London und Island wurden diesbezüglich als Drehorte ausgewählt. Mit einem Budget von satten 65 Millionen US-Dollar, fast mehr als das Doppelte des ersten Teils, sind die Erwartungen an den zweiten Teil entsprechend hoch.

Gerard Butler und Morena Baccarin kehren zurück

In den nächsten Tagen sollen zudem diverse Castings stattfinden, um die neuen Rollen in der Fortsetzung zu besetzen. Sicher ist, dass Gerard Butler als auch Morena Baccarin in ihre Rollen zurückkehren. „Greenland 2: Migration“ ist eine direkte Fortsetzung des ersten Teils und erzählt die Geschichte der Familie Garrity weiter. Nach den turbulenten Ereignissen in „Greenland“ finden wir die Familie in einem verwüsteten, eiszeitlichen Europa wieder, auf der Suche nach einem neuen Zuhause.

Dies stellt nicht nur eine physische, sondern auch eine emotionale Herausforderung dar, da sie mit den Folgen der globalen Katastrophe und den Schwierigkeiten des Überlebenskampfes konfrontiert sind. Regisseur Ric Roman Waugh und Drehbuchautor Chris Sparling, die bereits beim ersten Teil mitgewirkt haben, sind auch für „Greenland 2: Migration“ wieder an Bord.

Regisseur Ric Roman Waugh zeigt sich begeistert

Ric Roman Waugh äußerte sich gegenüber „Screen Rant“ über die Fortsetzung: „Was mir an der Art und Weise, wie wir 'Greenland' produzieren, so gefällt, ist, dass der erste Film bis zu dem großen Ereignis spielt. Der zweite Film wird zeigen, was danach passiert ist. Wer hat überlebt, und wie haben sie weitergemacht, als alle Ressourcen erschöpft waren und die Welt in Unordnung geraten war? [...]“.

Ein Blick zurück auf das, was in „Greenland“ geschah

Im ersten teil rast ein riesiger Komet mit hoher Geschwindigkeit auf die Erde zu. Eigentlich ging man davon aus, dass er vor Eintritt in die Erdatmosphäre verglühen würde. Doch die Berechnungen lagen falsch! Das steinerne Monster wird mit der Erde kollidieren. Erste Fragmente des Kometen stürzen auf die Erde und zerstören ganze Städte und Landstriche überall. Während des drohenden Armageddons werden Gerüchte laut, dass nur ein elitärer Kreis von Personen in Sicherheit gebracht werden kann.

Darunter auch Ingenieur John Garrity, der von der US-Regierung aufgefordert wird, sich sofort gemeinsam mit seiner Frau Allison und Sohn Nathan zu einer Militärbasis zu begeben. Von dort aus sollen sie nach Grönland ausgeflogen werden, wo das Überleben möglich sein soll. Allerdings wird die Fahrt dorthin zum Spießrutenlauf für John und seine Familie. Denn das Land versinkt mittlerweile im Chaos zwischen fliehenden Menschen und plündernden Horden. Genau in diesem Szenario werden sie auseinandergerissen.

Quelle: moviepilot.de