Der frisch veröffentlichte Trailer zur Netflix-Doku „aka Charlie Sheen“ gibt einen ersten auf das, was Fans erwarten wird. Und das wird eine schonungslose Sicht auf den illustren Hollywood-Star sein. Kein vorsichtiges Abtasten, keine weichgespülte Erzählung, sondern ein ungebremster Ritt durch das Leben von Charlie Sheen. Und zwar von ganz oben bis ganz unten.
Die Bilder im Trailer zeigen den Schauspieler nicht nur als gefeierten Hollywood-Star, sondern auch als Symbol für Skandale, Exzesse und öffentliche Eskalationen, die weltweit Schlagzeilen machten. Charlie Sheen, geboren als Carlos Irwin Estévez, stand schon früh im Rampenlicht. Als Sohn von Martin Sheen und jüngerer Bruder von Emilio Estevez war der Weg ins Filmgeschäft fast vorgezeichnet.
Mitte der 80er Jahre gelang ihm der Durchbruch mit Filmen wie „Platoon“ und „Wall Street“. In den folgenden Jahren entwickelte sich Sheen zu einem gefragten Darsteller. In den 2000ern folgte dann die Phase, in der Sheen in praktisch jedem Wohnzimmer präsent war. Seine Rolle als Charlie Harper in „Two and a Half Men“ machte ihn zum international bekannten TV-Gesicht und zum bestbezahlten Fernsehschauspieler seiner Zeit.
Doch während er vor der Kamera mit lässigen Sprüchen glänzte, eskalierte sein Privatleben zunehmend. Schlagzeilen über Drogenexzesse, turbulente Beziehungen und sein legendärer Streit mit Serienmacher Chuck Lorre bestimmten bald die Berichterstattung. 2011 folgte der Moment, der vielen Fans bis heute unvergessen bleibt und das nicht unbedingt im positiven Sinne.
In einem ABC-Interview erklärte Sheen: „Das letzte Mal, als ich Drogen nahm, war es vermutlich mehr, als irgendwer überleben könnte. Ich habe eben Tigerblut.“ Innerhalb kürzester Zeit wurde klar, dass sich der Star in einem dramatischen Absturz befand und dieser Absturz spielte sich vor laufender Kamera ab. Die Doku „aka Charlie Sheen“ scheint diese Brüche in seiner Karriere schonungslos zu beleuchten.
Laut Trailer gibt es für Sheen keine Tabus. Er selbst betont, dass er ursprünglich nur mit seinem Therapeuten über manche Dinge sprechen wollte. Doch nun landen diese Geschichten vor einem Millionenpublikum. Neben Sheen kommen zahlreiche Weggefährten zu Wort wie „Two and a Half Men“-Erfinder Chuck Lorre, Co-Star Jon Cryer, Hollywood-Kollege Sean Penn, die Ex-Frauen Denise Richards sowie Brooke Mueller und sogar sein früherer Drogendealer.
Bemerkenswert ist, dass auch kritische Stimmen ihren Platz finden. So wird etwa die Ex-Sexarbeiterin Heidi Fleiss zitiert, die Sheen als „weinerliche kleine Schlampe“ bezeichnet. Hier wird nichts beschönigt, weder von Freunden noch von Feinden. „aka Charlie Sheen“ startet am 10. September 2025 auf Netflix und dürfte nicht nur für Fans des Schauspielers, sondern auch für alle sein, die sich für ungeschönte Promi-Dokus interessieren.
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