Zombies, Isolation und ein Virus, das nie schläft. Zwei Jahrzehnte und ein paar Jahre obendrauf – ja, so lange hat es gedauert, bis das Virus zurückkehrt. Nicht irgendein Virus, sondern das Virus. „28 Years Later“ macht genau da weiter, wo das Zombie-Kino einst revolutioniert wurde. Nämlich mit schnellen, aggressiven Infizierten und einer Endzeit-Atmosphäre, die auch nach all den Jahren unvergessen bleibt.
Danny Boyle kehrt dafür auf den Regiestuhl zurück und Alex Garland liefert das Drehbuch. Eben jenes Duo, dass bereits 2002 für „28 Days Later“ gefeiert wurde. Und zu „28 Years Later“ gibt es nun auch einen neuen Trailer zu sehen, um die Vorfreude noch weite anzuheizen. In Zeiten, in denen das Zombie-Genre eher durch Routine als durch Innovation auffällt, ist ein Projekt mit dieser DNA mehr als nur eine weitere Fortsetzung.
Es geht um die Rückkehr zu Wurzeln, die einst ganze Kinosäle in angespannter Stille verharren ließen. Und es geht um das Rage-Virus, das seine Spuren nie wirklich verloren hat. „28 Years Later“ setzt knapp drei Jahrzehnte nach den verheerenden Ereignissen des ersten Films an. Die Menschheit ist längst nicht geheilt, im Gegenteil.
Das Virus ist zurück, stärker und unberechenbarer als zuvor. Die Welt ist durchzogen von Abschottung, überleben konnte nur, wer sich isolierte. Eine kleine Gruppe lebt abgeschirmt auf einer Insel, die über einen hochgesicherten Damm mit dem Festland verbunden ist. Dort ist die Hoffnung auf Normalität trügerisch. Denn ein einzelner Entschluss – das Festland zu betreten – bringt die fragile Ordnung ins Wanken.
Für die Besetzung wurden Hochkaräter wie Jodie Comer, Aaron Taylor-Johnson und Ralph Fiennes gewonnen. Produziert wurde das Ganze von Andrew Macdonald und Peter Rice. Besonders interessant für alle Fans des ersten Films ist, dass Cillian Murphy, der damals als Jim die Hauptrolle übernahm, diesmal als Executive Producer mit an Bord ist.
Der Kinostart von „28 Years Later“ ist für den 19. Juni 2025 angesetzt. Was bislang von der Fortsetzung der Zombie-Apokalypse zu sehen ist, verspricht jedenfalls eine Rückkehr, die sich nicht auf Nostalgie ausruht, sondern offensichtlich ein neues Kapitel aufschlägt. Und wer dachte, das Zombie-Genre hätte sich totgelaufen, könnte mit „28 Years Later“ vielleicht eines Besseren belehrt werden.
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